Technology-Journalist Scott Kirsner hat sein Buch “The Future of Web Video. Opportunities for Producers, Entrepreneurs, Media Companies and Advertisers” überarbeitet. Das Buch liegt sowohl in elektronischer Form als auch als Paperback vor und ist zu beziehen bei lulu.com.

“What’s new? There’s updated info about the iTunes Store slowly opening to independent content and YouTube’s plans to start sharing revenue with creators; updated stats and forecasts; changes to the overview of sites that help indie producers make money; and new interviews with Metacafe co-founder Arik Czerniak, filmmaker Lance Weiler, and Kent Nichols, the co-creator of the popular “Ask a Ninja” video series. If you don’t have a copy yet, either in annotatable paperback form or as a bevvy of fast-downloading digital bits, now’s the time.” (Kirsner)

k903.jpgUrsprünglich wollte die Schriftstellerin Annett Gröschner ihren mittlerweile veröffentlichten Roman “Moskauer Eis” beenden. Doch dann stieß sie 1999 als Stadtschreiberin auf ein schlummerndes Thema tief im Wald bei Rheinsberg: das 1990 stillgelegte, erste Kernkraftwerk der DDR. Sie sprach mit Kernkraftwerkern, Bauleitern, Eisenbiegern, Ingenieure, interviewte alteingesessene Rheinsberger und Zugezogene über die “friedliche Nutzung des Atoms”. Herausgekommen ist das Buch “Kontrakt 903. Erinnerung an eine strahlende Zukunft”. In ihrer dokumentarisch-literarischen Art haucht sie den Erinnerungen, dem Archivmaterial und Fotografien neues Leben ein. Sie beginnt mit den Aufbau- und Anfangsschwierigkeiten, schildert den alltäglichen Betrieb und den unausweichlichen Rückbau. Darüber hinaus werden der Alltag in der Rheinsberg und der “Siedlung” mit zugezogenen Arbeitern und Experten lebendig. Ihr ist damit zweierlei gelungen: Zum einen beschreibt sie sehr realistisch ein Stück DDR – so gut und so detailreich, wie es nur wenigen Medien zwischen Ostalgie und Verschmähung gelingt. Zum anderen behandelt sie das Thema Kernkraft zunächst ohne Vorurteile, lässt Fortschritt, Fortschrittsglaube und Naivität aufeinanderprallen.

“Auch der Aufbau unseres Atomkraftwerkes ist eine Schlacht gegen den Imperialismus, in der wir alle Reserven aufbieten müssen.” (Agit-Prop)

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Deep Inside Japan Underground

| December 1st, 2006

Der Fotograf Joe Nishizawa hat sich in den japanischen Untergrund begeben und monströse futuristische Bauten abgelichtet. Das Ergebnis hat er in dem Buch “Deep Inside” veröffentlicht, das bis dato nur über amazon.jp.com beziehbar ist. Obwohl die Fotos eher aussehen wie Level-Screenshots aus Doom & Konsorten, beteuert Nishizawa, dass sie mit sehr einfachen Mitteln entstanden sind:

“Oh no, absolutely no computer graphics involved in these photos. That’s essentially what those places look like (…) Lightings and everything is just captured as it was there – I didn’t even use a flash light!”

Das Zitat stammt aus einem Interview , das das Online-Design Magazin PingMag in Tokyo mit ihm geführt hat. Im Ürbigen ein sehr schönes Magazin, das sich dem Thema Design in aller Breite widmet: “Defining the term design as broadly as we can, PingMag writes about ideas and inspiration coming from both world class designers, and from the little store on the corner.”