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FIXX:
What do you think is the
normal way of pissing?
Der Januar 2000. Passiert ist einiges und dann
doch nichts, wie erwartet. Szkoda. Für das kleine Ilses Erika im
Leipziger Süden wars ein grandioser Monat. Man bot ein einmaliges
Programm, eigentlich aller zwei Tage gab es etwas Besonderes und
das mit vollem Erfolg. Freitag 2101 spielte Cinnamon und es war
so voll, daß man sich nur Körper an Körper, Auge in Auge
(in freudigen Miteinander) bewegen konnte. Ende des Monats fehlte
noch der showdown - scharfer ungarischer Paprika natürlich mit einem
Kanten Schwarzbrot. Schon die Ankündigung verdrehte mir die Augen.
280100, Quimby, Magyar-Indie-Rock`n Roll, dazu Eastern European-GUS
Disko. Wer hatte bloß diese Idee. Pixie, the man of Radio
Valerio. Eine Idee die sich durchsetzte, Quimby bot ein spannendes
Konzert, Disse war cool. Sogar die Barfrau fands super!
You say pissing is a clean process. Have
you seen any clean mushroom ?
Ob irgendjemand die Band vor dem Konzert schon
kannte oder überhauptjemand verstand, was die auf der Bühne texteten,
war erstmal egal. Viele wollten einfach nur Pogo. Darüber
wurde man anfangs aber enttäuscht.
Ich suche eine Klobürste?
Der Anfang gehörte den Sternen. Ich dachte jedenfalls
Die Sterne stehen auf der Bühne. Groovin and movin, fetter
Fretless Bass und dazu ausgefeilter Gesang.
Dazu gabs alle möglichen Rythms, bis hin zu Housebeats.
Es spielten: Ferenc Gerdesits - Dobok/Drums, Ferenc Mikuli - Basszusgitar,
Tibor Kiss - Gitar, Vokal (sah aus wie Nick Cave und nach dem Konzert
konnte man mit ihm auf der Toilette über Betreffende noch diskussieren),
Szilard Balanyi - Keyboards, Livius Varga - Percussion, Vokal (war
gleichzeitig für Entertainment verantwortlich).
Die fünf fanden erst nach 4/5 - Titeln so richtig Spaß und erhöhten
kontinuierlich mehr den Unterhaltungswert. Zwischen der Musik stiegen
ersten Flaxraketen. Multilingual - Livius, sprach zusammenhängend
english-deutsch, Kiss Tibor übersetzte simultan ungarisch.
Da gab es die Geschichte vom russian scientist zwischen breakfast
und lunch, verstanden hab ich die nicht und dazu auch vergessen.
Es ging dabei aber um den Liedtext des darauffolgenden Songs, der
ziemlich in Richtung TheClash - Sandinista ging - im Aufbau und
dem punky Groove. Wie gesagt es gab ein Gemisch an Stilen.
In teilweise richtig ausgedehnten Stücken konnte man förmlich in
den Sound eintauchen. Am Anfang eines Songs und nach den
Witzen zwischen der Musik wußte man nicht wohin die Reise geht.
Ich möchte meinen Busen mit Siilikon aufpumpenaaavertrau
mir, Ich bin Arzt
Da schwang am Ende manchmal richtig Dub
mit. Teilweise wurde es richtig krautig so Richtung Tom Waitts,
wo vor allem der Sänger überzeugte. Hin und wieder gab es Ska -
Dancefloor (so würde ich mal meinen) und es ging so richtig ab.
Vor dem Flughafen/Zugabe - Break begann man ein Stück damit:
Ich komme gleich, gleich spritze ich 008
800
Woher holte die denn sowas, doch nicht etwa von
den deutschen Softies, die sehr gern in ungarischen Hotels gedreht
werden. Der Sound zu nullnullacht, achtachtnull erinnerte übrigens
an Happy Monday, Soup Dragons und co; We are free know what we want,
any time.
Zum großen "Finale" startete man noch einmal richtig, jetzt gab
es Pogo aber nun richtig - bis zur Bewußtlosigkeit. Obwohl
das Teil wie ein 70/80er Jahre BombasticRockbuster ala Omega (sowas
wie die ungarischen Puhdys) begann.
Finale - You can be cautious / or
just a rebel
Tonträger von Quimby gibst übrigens ganz einfach, da sie ihre CDs
über Polygram/Universal (die haben wohl damit den ungarischen Markt
entdeckt) veröffentlicht haben.
1995 - Jerry can Dance
(krautige Rythmen, Element of Crime
mit Tom Waitts Gesang)
1996 - Diligram
(SkaDancefloor mit lustigsten
deutschen Textfetzen)
1997 - Majon Tango
1999 - ekszerelmere
(die ist cool)
Zu finden sind die Sachen und Quimby im Netz unter
http://www.quimby.mentha.hu
(leider nur po magyarskiego).
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