
Beim Wühlen im Antikhandel hatte ich etwas Spannendes gefunden: In einer Kiste mit Fotokrams fand sich eine DDR-Kamera der Marke Beirette, in der noch ein Film eingelegt war. Ein Traum! Der Film war offenbar belichtet und nicht ganz zurückgespult, die Mechanik klemmte und der Filmstreifen war eingerissen. Die Kartusche musste schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Es handelte sich um eine DDR-Plastekartusche, genauer gesagt um einen ORWO NP22-Schwarzweißfilm. Hoffnungsvoll habe ich meine defekte japanische Rangefinderkamera aus den 60er-Jahren, eine Beauty Lightomatic, gegen den gefundenen Film und eine funktionierende russische Vilia getauscht. Der Film ging gleich ins Labor gegenüber. – Die Vilia scheint zu funktionieren, der gefundene Film gab leider nicht so viel her. Hier nun zwei Bilder nach der Entwicklung.