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Kunstraum D21 such Art-Zines für Ausstellung


Der Kunstraum D21 im Leipziger Westen plant eine Ausstellung im Frühjahr 2010 zum Thema ArtZines (Künstlerpublikationen im Magazinformat). Die Einsendungen des Open Call werden vom 7. bis 30. Mai 2010 in den Galerieräumen des D21 (Demmeringstraße 21) zu sehen sein. Ich denke, da sollte man auf jeden Fall hingehen!! Naja, und natürlich was einsenden, wenn die Publikation 2009 erschienen ist.

alles per hand machen: Analogsoul

COVERVielleicht kennt jemand diesen Laden in der Kurt-Eisner-Straße 11, Ecke Brandvorwerkstraße. War früher ein Kinderklamotten-Secondhand drin. Danach stand der Laden leer, dann klebten Schwarzweißkopien in den Schaufenstern. Und immer schön dran vorbeigefahren. Jetzt ist klar: Da sitzt Analogsoul. Das ist so ein Leipziger Kreativprojekt, das sich im Großen und Ganzen grenzenloser Musik widmet. Und dafür kräftig mehrere Felder bestellt: Analogsoul ist Laden und Dawanda-Onlinehandel, CD-Label und Netaudio-Label, Booking-Agentur und Konzertorgansiation. Puhh! Die Netaudio-Sektion jedenfalls ist musikalisch definitiv prima gelungen: Künstler und Tracks liefern eine breite stilistische Auswahl zwischen Drum ‘n’ Bass, House und Pop, Improvisation und Chanson ab. Glasklar und mit Liebe zum Detail produziert, mal schwelgend, mal treibend und oft ein Sound wie mitm Kopf unter Wasser. Ein Bonuspunkt von mir: Die Files stehen unter Creative Commons. Und noch etwas fällt positiv auf: Das kleine Manifest als Grundlage für Analogsoul, das vor allem fordert: “alles per hand machen. liebe zum produkt.” Die Jungs stehen jetzt auf der Watchlist!

Meine Favoriten aus den digital Releases.

Stillstand in Leipzig (ANA003):

gimme a chicken sandwich (ANA012)

_knefke (ANA004)

Walter Koenigstadt Duo (ANA006)

Musik mal anders (ANA009)

Found Photography ausm Kramladen

091130_found
Beim Wühlen im Antikhandel hatte ich etwas Spannendes gefunden: In einer Kiste mit Fotokrams fand sich eine DDR-Kamera der Marke Beirette, in der noch ein Film eingelegt war. Ein Traum! Der Film war offenbar belichtet und nicht ganz zurückgespult, die Mechanik klemmte und der Filmstreifen war eingerissen. Die Kartusche musste schon einige Jahre auf dem Buckel haben. Es handelte sich um eine DDR-Plastekartusche, genauer gesagt um einen ORWO NP22-Schwarzweißfilm. Hoffnungsvoll habe ich meine defekte japanische Rangefinderkamera aus den 60er-Jahren, eine Beauty Lightomatic, gegen den gefundenen Film und eine funktionierende russische Vilia getauscht. Der Film ging gleich ins Labor gegenüber. – Die Vilia scheint zu funktionieren, der gefundene Film gab leider nicht so viel her. Hier nun zwei Bilder nach der Entwicklung.

Das obligatorische Herbstbild

IMG_herbst
Auch der Abvmob ist manchmal romantisch. Jetzt also das Herbstbild, buntes Laub ist ja auch dabei.
(By the way, diesmal kein Analogmittelformatholgaschuss, sondern so richtig echt digitale Fotografie zum Anfassen ;-)

Weggeheuert

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